Die Übernutzung der Erde stoppen

Mit einer Grünen Wirtschaft die Übernutzung der Erde stoppen

Am heutigen Tag der ökologischen Ueberschuldung („Global Overshoot Day“) hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen, die bis Ende Jahr reichen müssten, aufgebraucht. Die Grünen haben an einer Aktion auf dem Bundesplatz daran erinnert, dass diese Verschwendung unbedingt eingedämmt werden muss. Dies schulden wir den künftigen Generationen, wie vier Vertreterinnen der Partei betonten. Die Initiative für eine Grüne Wirtschaft zeigt den Weg – zumindest für die Schweiz.

Die Menschheit lebt auf zu grossem Fuss. Am heutigen 27. September haben wir bereits alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die uns bei einem nachhaltigen Nutzen für ein Jahr zur Verfügung stehen. Die Grüne Vizepräsidentin Franziska Teuscher hat an der Aktion daran erinnert, dass wir uns ab heute bis zum Jahresende zu Lasten der kommenden Generationen verschulden. Darum heisst der heutige Tag „Global Overshoot Day“ („Tag der ökologischen Überschuldung“). Unsere Kinder und Enkel werden dafür bezahlen müssen.

Grüne Wirtschaft
Die Waadtländer alt Nationalrätinnen Irène Gardiol und Anne-Catherine Menétrey betonten, dass die kleine Schweiz überproportional zur Verschwendung beiträgt. Wenn alle Menschen auf der Welt den gleichen Lebensstil wie die Schweizer Bevölkerung hätte, bräuchte es drei Planeten, um alle Bedürfnisse zu befriedigen.

Die Grünen schlagen darum Alarm. Unsere Wirtschaft muss dringend schonender mit natürlichen Rohstoffen umgehen, um den Klimawandel zu stoppen und der Rohstoffverknappung entgegenzuwirken. Die Grünen haben daher Anfang Jahr die Initiative für eine Grüne Wirtschaft lanciert, die zum Ziel hat, den ökologischen Fussabdruck der Schweiz auf eine Erde zu beschränken.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen zahlreiche Massnahmen ergriffen werden. Es fehlt aber noch am politischen Willen. Die Zürcher alt Stadträtin Monika Stocker ruft darum die Wahlberechtigten auf, im Herbst ein umweltfreundlicheres Parlament zu wählen. Die Grünen treten in fast allen Kantonen mit ausgewiesenen Kandidatinnen und Kandidaten an.