Umweltfreundlichere Autos dank «Stopp-Offroader-Initiative»

Die Initiative «für menschenfreundlichere Fahrzeuge» wird heute und morgen im Nationalrat behandelt. Sie will Standards bezüglich Sicherheit, Lufthygiene und Energieeffizienz für Motorfahrzeuge in der Verfassung verankern. Die Jungen Grünen und die Grünen haben die Debatte mit einer Aktion auf dem Bundesplatz begleitet, in deren Rahmen sie auf die fehlenden Umweltstandards für Autos aufmerksam machten.

Niemand bestreitet mehr, dass es Umweltstandards braucht, um die Verschwendung der Ressourcen und den Gebrauch von giftigen Stoffen zu verhindern. Haushaltgeräte wie Kühlschränke oder Kochherde müssen eine bestimmte Energieeffizienz erreichen, um auf dem Markt zugelassen zu sein. Asbest darf aus gesundheitlichen Gründen in Bauten nicht mehr verwendet werden. Glühbirnen, die nicht genug sparsam sind, werden ab 2012 aus den Läden verbannt. Diese Massnahmen stossen in der Bevölkerung auf breite Akzeptanz. Sie versteht, dass es um ihre Gesundheit und ihren Lebensraum geht.

Sicherheit für alle
Die Motorfahrzeuge dagegen sind bisher von diesen zwingenden Umweltstandards verschont worden. So ist der Verkehr heute der einzige Bereich, in dem die Treibhausgas-Emissionen immer noch zunehmen. Die Stopp-Offroader-Initiative setzt hier an. Sie fixiert Grenzwerte für den Ausstoss von CO2 und Feinstaub. Sie fordert ausserdem Sicherheitsnormen für Motorfahrzeuge, damit sie Velofahrende, FussgängerInnen und andere Verkehrsteilnehmende nicht übermässig gefährden.

Innovation fördern
Dank neuer Entwicklungen bei den Fahrzeugen können Umwelt- und Sicherheitsstandards laufend verbessert werden. Diese Entwicklungen sollen genutzt werden. Die Initiative fordert darum vom Bund, dass er die Grenzwerte regelmässig diesem technischen Fortschritt und den neuen Erkenntnissen anpasst.