Ozon-Alarm bedingt Siesta für Bauarbeiter

Trotz unerträglicher Hitze und höchsten Ozonwerten sind die Bauarbeiter mittags immer noch am krampfen. Die Grüne Partei der Schweiz ist besorgt um die Gesundheit der Bauarbeiter. Deshalb fordern die Grünen den Bund auf, auf seinen Baustellen die Siesta einzuführen. Private Unternehmer sollen dem Vorbild des Bundes folgen.

Bald wird der Sommer 2010 als zweiten Hitzesommer seit 2003 in die Annalen eingehen. Seit mehreren Tagen betragen die Temperaturen rund 30 Grad Celsius. Das lässt die Ozonwerte in der ganzen Schweiz in die Höhe schnellen. Unter diesen Umständen krampfen die BauarbeiterInnen auf den Baustellen weiter und fügen somit ihrer Gesundheit grossen Schaden zu.

Die Grünen fordern deshalb den Bund auf, die Arbeitszeiten auf seinen Baustellen so einzurichten, dass die Bauarbeiter nicht mehr bei höchsten Temperaturen und Ozonwerten arbeiten müssen. Das bedingt, dass der Bund mit den Gemeinden und Kantonen frühere Arbeitsbeginne aushandelt. Zudem liesse sich so eine längere Siesta über Mittag einrichten. Solche Massnahmen sind bereits im Tessin umgesetzt worden.

Die öffentliche Hand soll eine Vorbildfunktion einnehmen damit es ihr private Baubetriebe gleich machen können. Letztere haben auch eine Verantwortung gegenüber der Gesundheit ihrer Mitarbeiter.