Grüne feiern Wahlerfolge in den Kantonen

Die Grünen sind hocherfreut über ihren Wahlerfolg im Tessin, wo sie ihre Sitzzahl von vier auf sieben erhöht haben und damit neu eine eigene Fraktion bilden können.

Grüne feiern Wahlerfolge in den Kantonen

Die Grünen sind hocherfreut über ihren Wahlerfolg im Tessin, wo sie ihre Sitzzahl von vier auf sieben erhöht haben und damit neu eine eigene Fraktion bilden können. Mit diesem Resultat, das sich in die Wahlerfolge der letzten Wochen in Baselland, Zürich und Luzern einreiht, sind sie gut aufgestellt für die eidgenössischen Wahlen im Herbst.

 

Während alle traditionellen Parteien Verluste einfahren mussten, legten die Grünen im Tessin stark zu. Sie haben ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt. Dies ist ihrer eigenständigen und konsequenten Politik zu verdanken. Zudem ist dank der Grünen der Frauenanteil im Tessiner Parlament nicht noch schlechter: Sie allein stellen vier der insgesamt nur noch neun Frauen.

 

Auch in anderen Kantonen waren die Grünen in den letzten Wochen erfolgreich. In den Kantonen Basel-Landschaft und Zürich zogen sie mit Isaac Reber und Martin Graf in die Regierung ein. Auch bei den Parlamentswahlen legten die Grünen beim Stimmenanteil zu, in Zürich leicht, in Baselland holten sie einen zusätzlichen Sitz mit einem Stimmenanteil von 13,7 Prozent, dem besten seit dem Bestehen der Partei.

 

In Luzern legten die Grünen beim Stimmenanteil um 1,4 Prozent zu und sind so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr. Nur wegen des Proporz-Systems, bei dem grössere Parteien einen Vorteil haben, reichte es nicht zu einem zusätzlichen Sitz.

 

Bei den Kommunalwahlen in Genf und der Waadt im März haben sich die Grünen ebenfalls beachtlich verstärkt. In der Waadt beispielsweise sind sie nun in elf städtischen Exekutiven vertreten.

 

Dank dieser Resultate sind die Grünen optimistisch im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen im Herbst. Sie sind überzeugt, auch dann punkten zu können - dank kompetenten und glaubwürdigen Persönlichkeiten sowie ihrer konsequent ökologischen Politik, die Umwelt- mit Wirtschafts- und sozialen Fragen verbindet.