Medienmitteilungen Klimaschutz

27.05.2010

Für ein gesundes Klima und neue Arbeitsplätze

Klimapolitik ist allgegenwärtig – auf internationaler und auf nationaler Ebene. Am 31. Mai werden die UNO-Klimaverhandlungen in Bonn wieder aufgenommen. Gleichzeitig wird in der Sommersession im Parlament das CO2-Gesetz behandelt. Die Grünen haben an der heutigen Medienkonferenz ein verbindliches internationales Klima-Abkommen und griffige Massnahmen in der Schweiz gefordert. Auch Kantone, Gemeinde und Einzelpersonen können einen beträchtlichen Beitrag zum Schutze des Klimas leisten.

 

Im Kampf gegen die Klimaerwärmung sei es absolut notwendig, ein verbindliches internationales Abkommen abzuschliessen, betonte der Waadtländer Nationalrat Christian van Singer. Um die globale Erwärmung auf 2°C mehr gegenüber vorindustriellen Temperaturen einzudämmen, müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen drastisch gesenkt werden. Die Industrieländer müssen ihre Emissionen bis 2020 um 25-40%, und die Entwicklungsländer um 15-30% gegenüber 1990 senken. Erstere müssen den Entwicklungsländern zusätzlich zur Entwicklungszusammenarbeit und nachhaltige finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellen, damit diese ihre Wirtschaft klimafreundlich aufbauen und Massnahmen ergreifen können, um sich an die negativen Effekte der Klimaerwärmung anzupassen.
Ergreift ein Land Massnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen, ist es zudem besser vorbereitet im Hinblick auf die Verknappung und Preiserhöhung von fossilen Energien.
 

Auch die Schweiz muss griffige Massnahmen ergreifen. Sie muss ihre Emissionen um 40% senken, wobei sämtliche Reduktionen im Inland erfolgen müssen. Eine CO2-Abgabe auf Treibstoffe ist dafür unerlässlich. Unter dem Einfluss der Offroaderlobby strich die beratende UREK-Kommission jedoch alle griffigen Massnahmen heraus, anstatt diese zu verschärfen. Hiervon profitiere vor allem die Autoindustrie, die weiterhin grosse Offroader vertreiben könne, hielt der Zürcher Nationalrat Bastien Girod fest. Die Grünen fordern deshalb die bürgerlichen Parteien auf, sich von der Offroaderlobby zu lösen und Massnahmen zu beschliessen, welche das Klima schützen.

 

Energieverschwendung stoppen
Kantone und Gemeinden spielen eine zentrale Rolle im Kampf gegen Treibhausgase. Sie können durch Normen im Baubereich der Energieverschwendung in Gebäuden ein Ende setzen. Ausserdem beeinflusst die Art der bereitgestellten Infrastruktur den Verbrauch an fossilen Brennstoffen im Verkehr, indem z. B. FussgängerInnen, Velos und öffentliche Verkehrsmittel gefördert werden, wie der Genfer Ständerat Robert Cramer unterstrich.
 

Doch auch jede/r KonsumentIn kann einiges tun, um den persönlichen CO2-Ausstoss zu senken, wie Nationalrätin und Vize-Präsidentin Franziska Teuscher betonte. Beträchtliche Einsparungen können mit der Wahl des Verkehrsmittels, im Wohn- und Heizbereich sowie nicht zuletzt auch mit unserem Konsumverhalten gemacht werden.
 

Referenden, Initiativen & Petitionen

Blog

23.01.2012 | Absurde Suche nach Atommülllagern16.01.2012 | "Lex Weltwoche" soll für Transparenz sorgen19.12.2011 | Grüne beweisen ihre Regierungsfähigkeit12.12.2011 | Konkordanz ist nicht einfach eine mathematische Formel07.12.2011 | Vier Sitze für das rechte Lager sind zu viel23.11.2011 | Das Klima wartet nicht auf die Politik24.10.2011 | Enttäuschendes Wahlresultat17.10.2011 | Verantwortungsloser Mangel an Sensibilität06.10.2011 | Bedenkliche Wahlabstinenz der Jungen04.10.2011 | Sommer im Oktober30.09.2011 | Kauf von Kampfflugzeugen29.09.2011 | Das Konkurrenzmodell hat ausgedient27.09.2011 | Politik muss für Vernunft sorgen13.09.2011 | Der Atomausstieg schafft Arbeitsplätze31.08.2011 | Kniefall vor der Atomlobby09.08.2011 | Der sich selbst regulierende Markt02.08.2011 | Ich bin auch ein Patriot13.07.2011 | Das Familienleben muss von den Männern erobert werden01.07.2011 | Wo bitte ist der Ausgang ? 27.06.2011 | Der Ausstieg ist noch nicht vollzogen!22.06.2011 | Es braucht Evakuierungspläne09.06.2011 | Kommt alle an den Frauenstreik!06.06.2011 | Parlament muss sich für den Atomausstieg aussprechen26.05.2011 | Die wahren Etappensieger sind die mit dem grünen Leibchen10.05.2011 | Jetzt gilt es ernst!29.04.2011 | Bremsspuren… oder der Ausrutscher eines stellvertretenden Ressortleiters18.04.2011 | Migranten sind die Sündenböcke06.04.2011 | Folgen von Fukushima dürfen nicht vergessen gehen30.03.2011 | Im Kampf gegen AKW hat es Platz für alle21.03.2011 | Es braucht ein verbindliches Ausstiegsszenario18.03.2011 | Es gibt konkrete Handlungsmöglichkeiten16.03.2011 | Aufwühlende Ereignisse in Japan09.02.2011 | Das wahre Gesicht der Migration07.02.2011 | Frauen können den Ausschlag geben04.02.2011 | Senegalesischer Kampf um Ernährungssouveränität02.02.2011 | Mittelmass reicht nicht!24.01.2011 | Wir haben nur eine Erde13.01.2011 | Die Zeit arbeitet für die Komplementärmedizin10.01.2011 | Industrielle Massenhaltung schadet Tier und Mensch06.01.2011 | Schweiz wird zum Banken- und Firmeneldorado05.01.2011 | Unmenschliche Verunsicherung der Sans-Papiers13.12.2010 | Es braucht einen Klima-Sprung03.12.2010 | Stummer Klimawinter29.11.2010 | Eine neue Bewegung hat die Städte ergriffen15.11.2010 | Sorgenbarometer widerlegt SVP-Argumente11.11.2010 | Auch in der Schweiz sind Mobilisierungen gegen Atom möglich02.11.2010 | Nach dem doppelten Nein der SP18.10.2010 | Die Rattenfänger ziehen durchs Land06.10.2010 | Nur noch fünf Jahre, um die Armut zu reduzieren28.09.2010 | Machtdemonstration der bürgerlichen Mitte17.09.2010 | NEIN zum Abbau der Arbeitslosenversicherung07.09.2010 | Ausstieg aus dem Ausstieg kommt nicht in Frage02.09.2010 | Dreckschleuderfreie Zonen schaffen25.08.2010 | Die Diktatur der Mehrheit19.08.2010 | Guter Start für das neue Raumplanungsgesetz12.08.2010 | Unverständlicher Umgang mit dem Wolf05.08.2010 | Kontraproduktive Preiserhöhungen04.08.2010 | Öl-Gier ist unersättlich09.07.2010 | Leuenberger grüsst Leuenberger08.07.2010 | Es ist Zeit für mehr Ferienzeit01.07.2010 | Unlogische Migrationspolitik15.06.2010 | PUK wäre nötig gewesen14.06.2010 | Immer die gleiche Leier?02.06.2010 | Zynische Klimapolitik des Nationalrates05.05.2010 | Katastrophale Abhängigkeit vom Öl19.04.2010 | Spuck noch ein bisschen...12.04.2010 | Wehrpflicht für niemanden22.03.2010 | Klimainitiative ist beste Risikovorsorge15.03.2010 | Her mit dem schönen Leben!08.03.2010 | Lohnschere öffnet sich03.03.2010 | Sozialdienst statt Wehrpflicht23.02.2010 | Die Schweiz liegt in Europa04.02.2010 | Handeln statt kritisieren02.02.2010 | Wir wollen keine Dreckschleudern26.01.2010 | Schwanger werden Frauen nicht allein25.01.2010 | (Zu) schneller Wechsel bei der Post21.01.2010 | PUK-Druck23.12.2009 | Kopenhagen ist gescheitert17.12.2009 | Rettet Kopenhagen!13.12.2009 | Kopenhagen wird zu Hopenhagen24.11.2009 | Gemischte Teams braucht das Land18.11.2009 | Hup Holland - für weniger Hupen28.10.2009 | Grün gewinnt!22.10.2009 | Die Gletscher schmelzen19.10.2009 | Die "lustige" SVP05.10.2009 | Die Schweiz ist Weltmeisterin im Zugfahren29.09.2009 | Historischer Sieg für die Grünen in Deutschland14.09.2009 | Wir müssen unseren Lebensstil überdenken07.09.2009 | Eine Geschichte zum Thema IV24.08.2009 | Stimmen fürs Klima14.08.2009 | Gentech-Label in Deutschland11.08.2009 | Windräder in geschützten Landschaften30.07.2009 | Zum 1. August24.07.2009 | Wir wollen keinen Mogel-Wein17.07.2009 | Ferien auf dem Bauernhof30.06.2009 | Nachrichten von der "Wirtschaftsfront"16.06.2009 | Die Frauen und das Glück08.06.2009 | Erfolg der Grünen bei Europawahlen28.05.2009 | Stopp der Bodenzerstörung25.05.2009 | Helvetisierung von Familiennamen (Fortsetzung)19.05.2009 | Förderung des Schienenfernverkehrs13.05.2009 | Helvetisierung von Familiennamen05.05.2009 | Ein Etappensieg für den Pazifismus30.04.2009 | Zum 1. Mai27.04.2009 | Zur Abwahl von Fernand Cuche22.04.2009 | Grüne fordern Abschaffung der Kopfprämie20.04.2009 | Die neue grüne Website ist online!