Es ist Zeit für mehr Ferienzeit

08.07.2010 - Ueli Leuenberger

6 Wochen Ferien für alle

Ferien sind dazu da, sich vom Stress der Arbeitswelt zu erholen. Sie sind dazu da, Energie aufzutanken sowie soziale und familiäre Beziehungen zu entwickeln und zu vertiefen. Sie dienen natürlich auch dazu, die immer intensivere Arbeitsbelastung zu kompensieren. Menschen für die Arbeitswelt fit zu machen oder fit zu erhalten ist übrigens im Interesse der Wirtschaft und der Volkswirtschaft.


Umwelt- und Arbeitsweltbelastungen beeinflussen immer mehr den gesundheitlichen Zustand der Bevölkerung. Stress und Zeitdruck gehören zu den Gesundheitsrisiken, die am häufigsten genannt werden. Die 24-Stunden-Gesellschaft, die rund um die Uhr aktive Gesellschaft, entwickelt sich rasant. Nicht nur in den Grossstädten dringen verschiedenste Aktivitäten immer weiter in die Nacht und ins Wochenende vor und verlangen immer mehr Anpassungen durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mehr Stress für die Gesamtbevölkerung ist die Folge.
 

Gleichzeitig ist der Ferienanspruch seit mehr als einem Vierteljahrhundert gleich geblieben. Das kann nicht sein. Denn bis der Körper und der Geist sich so weit erholt haben, dass die Ferien wirklich zu einem Genuss werden, sind sie schon fast wieder vorbei. Es ist höchste Zeit, die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ zu verwirklichen.
 

2 Kommentare

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Kommentare

6 Wochen Ferien sind mir zuwenig!

Was ich mir und dem Rest der Schweiz wünsche (der Rest der Welt darf ruhig nachziehen, hat dann auch keine andere Wahl):

- gesicherte finanzielle Existenz in Höhe des Ergänzungsleistungs-Existenzminimums, solange Geld gebraucht wird

- nachhaltige Arbeitsplätze überleben dank Interesse an der Tätigkeit und Arbeitsplatzattraktivität

- Regionalisierung anstatt selbstzerstörerischer Weltwirtschaft

- 1.5 Grad Celsius maximaler Termperaturanstieg bis 2020 (Tuvalu forever!)

- globaler Friede, friedlicher Wettbewerb der Survival-Ideen und Ende der Kriegswirtschaft

- freiwillig mit einem finanziellen Anreiz soviel arbeiten wie man selber mag, auch wenn eine Einschränkung vorhanden sein sollte, wird man gebraucht und findet was Sinnvolles.

- Entschleunigung, mehr Ruhe, Freiheit und gemeinsames Interesse in den Beziehungen sichert den sozialen Zusammenhalt und verbessert ihn

- Fertig mit demütigender Bittstellerei auf den Ämtern und bei den Sozialversicherungen und entsprechend unbefriedigender Arbeit

- Fertig mit Schuldenwirtschaft im Gulag

- Fertig mit Parteigezänke und Machtspiel-Hickhack

- wirtschaftlich nachhaltig und erfolgreich dank höherer Gewinnmargen und Konkurrenzvorteil gegenüber Normallohnunternehmen

- Ferien das ganze Leben, wenn man will

Existenzsicherndes Grundeinkommen für alle Aufenthaltsberechtigten der Schweiz mit finanziellem Anreiz für Freiwilligenarbeit und Erwerbsarbeit in innovativen konkurrenzfähigen Branchen

Welche Gemeinde, welche Region beginnt? Einmal begonnen, haben die anderen keine andere Wahl als mitzumachen, wenn sie wirtschaftlich überleben wollen!
Wer erfüllt meinen Wunsch (für Bürgerliche: meinen Anspruch)?
Ist die Schweiz arbeits- und leistungsfähig und startet irgendwo das Existenzsichernde Grundeinkommen?

Ist jetzt Hippie-Zeit oder ist jetzt Hippiezeit?!

Zukunfts-Wichtel vernetzen sich unter http://suvivalstgallen.pbworks.com/ExistenzsicherndesGrundeinkommen



Kirchgraber Stefan | 08.07.2010

Grüne Ferien

Wer als Schweizer Wahl- und Stimmberechtigte(r) für einen unökologischen EU-Beitritt ist (das ist bis jetzt klar so) und gegen die schnellstmögliche Einführung des Existenzsichernden Grundeinkommens, ist objektiv gesehen politisch nicht nur nicht grün, sondern auch bürgerlicher als Jasmin Hutter von der SVP. Dies egal, ob man in ein politisches Amt gewählt worden ist oder nicht.
Kirchgraber Stefan | 24.08.2010
Mitgliederzeitschrift Greenfo
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