Ferien auf dem Bauernhof

17.07.2009 - Maya Graf

Wir fördern den Schweizer Tourismus

Der oberste Tourismuschef unserer Landes hat uns diese Woche aufgerufen, unsere Ferien in der Schweiz zu verbringen und somit den sinkenden Tourismuszahlen mit mutterländischen "Ferien-Taten" entgegen zu wirken. Ich nehme diese Aufforderung ernst und bleibe diesen ganzen Sommer mit meiner Familie zuhause. Wir verbringen unsere Ferien im Agrotourismusbereich unter der Rubrik "Aktivferien"in der wunderschönen Juralandschaft des Baselbiets. Wir stehen morgens um sechs Uhr auf, versorgen die Kühe, Pferde und Ziegen, pflücken dann Kirschen, heuen und laden in der Sommerhitze Strohballen auf den Traktorenanhänger. Spät am Abend ernten wir die ersten Kartoffeln und Äpfel der Saison und backen Zöpfe für den Wochenmarkt. Noch später sinken wir todmüde, aber zufrieden mit diesem Exklusivangebot in die Betten.

 

Alle zufrieden? Nicht ganz! Unseren Kinder gefällt es nicht wirklich. Sie würden lieber wie ihre Gspänli am Strand liegen oder in einer Stadt am anderen Ende der Welt shoppen, auch wenn das mit unserem ökologischen Gewissen kaum zu vereinbaren wäre. Doch die Devise heisst: Wir halten durch, es ist Krise, wir steigern die Umsatzzahlen von Schweiz Tourismus und bleiben zuhause. Und da ist es auch schön, sehr schön sogar, gerade weil alle andern weit weg sind! Ich wünsche wunderschöne Ferien in der Schweiz!

3 Kommentare

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Kommentare

Ferpècle, ferien in der Schweiz

Ich mache es auf meine eigene Weise und verbringe 2 Monate im Maiensäss Ferpècle zuhinterst im Val d'Hérens. Das ist das Tal von wo in Euseigne Grégory Logean von der JSVP gegen Schwule hetzt. Als ich noch bei guter Gesundheit war, habe ich jeden Sommer mit dem Bergbauer Joseph im Tal geheut. Heute sammle ich Lärchenholz zum heizen, das in den Lawinen vom letzten Winter anfiel, räume Steien von der Alp und mache Bergwege von Baumstämmen, hohes Gras, Alpenrosen und Steien frei. Einkaufen tue ich nicht vorher mit dem Superjeep (hab ich gar nicht) im Migros in Zürich, sondern in den Dorfläden von Evolène. Und hier ist es auch schön, wenn es nebelt und regnet und der Specksteinofen Wärme ausstrahlt.
Pierre | 17.07.2009

Schweinegrippe ahoi

Ich geniesse den Sommer auf meinem Paddelboot und grüsse die Schweinegrippe von meinem Kajak aus. So kann ich wunderbar vergessen, dass ich mich im Hoheitsgebiet der Vogelgrippe befinde. Schön ist's im Zeitalter 'Farm der Tiere' zu leben :-)!
Kirchgraber Stefan | 19.07.2009

Auch im Tourismus bestimmen noch Grossfirmen!

Einerseits will man den lokalen Tourismus fördern mit viel Geld, andernseits ihn ja nicht bei Google zu stark aufkommen lassen.
Warum könnt ihr auf www.ch-info.ch und www.userlearn.ch erfahren!
Alle zehntausende von Bilder sind auch für lokale KMU gratis verwendbar mit Quellenangabe!

Warum informiert man in den Zeitungen nicht darüber?-
UBS, Microsoft und CO lassen grüssen! Mach dir selber ein Bild und informiere weitere Tourismus- und Bildungsinteressierte!
Wenn ihr das zu stark Werbung findet, dann lest mal den Beobachter Artikel zu MS und Co in der Schule auf userlearn.ch! Wir warten immer noch auf eine Stellungnahme durch den LCH!
Wir betreiben seit 9 Jahren www.userlearn.ch OHNE einen Steuerfranken des Bundes und seit 5 Jahren auch das freie Tourismusportal der Schweiz! Wir sind auch Wikipediamitglied und halten uns an die Richtlinien von comedia!
Faire Information im interesse der Meinungsbildung!
Zudem: speziell was Familien, Schulen und KMU wissen sollten und kaum in den Zeitung steht!
Was lesen Sie über Openoffice und GIMP, fast nichts, warum siehe userlearn.ch
Es wäre schön wenn sich nach der SP auch die Grünen dem Thema annehmen. Basisinfo an der Basis siehe http://www.sp-biberist.ch/downloads/Opensource.pdf

Dort erfahrt ihr
ch-info | 28.09.2009

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