Ökologisch wirtschaften

Stand der Dinge

In der Wahlplattform 2007 haben die Grünen den ökologischen Umbau der Wirtschaft als wichtiges Anliegen für die Legislatur 2007 – 2011 festgehalten. Darin fordern die Grünen unter anderem die Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch, eine ökologische Steuerreform, die rasche Umsetzung des Verursacherprinzips, mehr Geld für die Erforschung innovativer und umweltfreundlicher Technologien sowie mehr Fördergelder für umweltfreundliche Technologien. 

Die Ökologisierung der Wirtschaft gehörte früh zu den Anliegen der Grünen. Die erste Initiative der Grünen, die Ende der 90er Jahre eingereicht wurde, lautete: „Für eine flexibles Rentenalter ab 62 für Frau und Mann – Energie statt Arbeit besteuern“. Die Tandem-Initiative wollte nicht erneuerbare Energien besteuern und im Gegenzug die Sozialabgaben senken. Bundesrat und Parlament trennten die beiden Initiativen. Beide wurden in den Jahren 2000 und 2001 in Volksabstimmungen abgelehnt. 

Green New Deal
Mit der Klimakrise, der Nahrungsmittelkrise sowie der Finanz- und Wirtschaftskrise wird der ökologische Umbau der Wirtschaft immer dringender. Analog zur UNO fordern die Grünen einen Green New Deal. Dieser Deal umfasst die Regulierung der Banken, die Förderung einer grünen Wirtschaft und ein Solidaritätsprogramm. Für die Förderung einer grünen Wirtschaft schlagen die Grünen insbesondere ein Investitionsprogramm für den ökologischen Umbau vor.