Regula Rytz zur zweiten Strassenröhre am Gotthard

Eine Verdoppelung der Lastwagenflut durch die Alpen bringt nicht mehr, sondern weniger Sicherheit. Statt dem Transitgüterverkehr auf der Strasse den roten Teppich auszurollen, muss er endlich auf die Schiene verlagert werden.

Bundesrätin Doris Leuthard hat heute mit ihren Getreuen den Abstimmungskampf für die zweite Gotthardröhre eröffnet. Die Grünen lehnen die zweite Strassenröhre am Gotthard ab. Anstatt den Transitgüterverkehr mit der NEAT endlich auf die Schiene zu bringen, soll der Lastwagenflut auf der Strasse der rote Teppich ausgerollt werden. Das Versprechen, von vier möglichen Autobahnspuren nur zwei zu nutzen, ist Schall und Rauch.

Die Grünen werden sich in der breiten Referendumsallianz für den Schutz der Menschen und der Natur entlang der alpenquerenden Transitachsen einsetzen.