Gas/Kohle

In Kürze

Die Grünen sind gegen Gasgrosskraftwerke, insbesondere gegen Kohlekraftwerke, die Gift sind für das Klima. Die Atomenergie soll dank Energiesparen und erneuerbaren Energien überflüssig und nicht durch Gas oder Kohle ersetzt werden. Klar ist: Die CO2-Bilanz der Schweiz darf sich nicht verschlechtern. Unter dem Strich müsste der CO2-Ausstoss sogar reduziert werden können. 

Die Grünen fordern selbstverständlich auch, dass der Import von Strom aus fossiler Energie in die Schweiz sowie Investitionen von Schweizer Energieversorgern in Kohle- und Gaskraftwerke im Ausland gestoppt werden.

Bodensee-Konferenz 2014: Stopp Fracking

Grüne SpitzenvertreterInnen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Österreich haben sich heute auf der 2. Grünen Bodenseekonferenz in Bregenz gemeinsam gegen Fracking-Pläne in Europa und für eine Beschleunigung der Grünen Energiewende ausgesprochen.

Fünf Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus dem Bodensee. Es ist qualitativ hochstehendes Wasser, das gefährdet ist: Aufgrund vermuteter Schiefergasvorkommen in der Gegend nördlich des Sees, könnte Fracking im Bodenseeraum bald Realität werden. Die Grünen aus allen Anrainerstaaten des Bodensees bekämpfen solche Vorhaben, bei denen mit einem gefährlichen Giftcocktail in grossen Tiefen Erdgas gefördert werden soll.

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Agrotreibstoffe

Steigende Ölpreise und der Klimawandel haben den Anbau von Pflanzen zur Herstellung von Treibstoff sprunghaft anwachsen lassen. Als Folge davon explodieren die Nahrungsmittelpreise weltweit und Millionen von Menschen sind vom Hunger bedroht. Die Reichen fahren Auto und lassen den Armen nicht genug Nahrungsmittel zum Überleben. Und dabei ist der „Bio“-Sprit ist nicht einmal so ökologisch, wie eine Studie des Bundes zeigt. Die Grünen fordern daher ein Import-Moratorium und eine Abkehr von den Steuerprivilegien für Agrotreibstoffe.