Energie- statt Mehrwertsteuer als Königsweg zur Energiewende

Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft und Konsumenten setzen sich für ein Ja zu Energie- statt Mehrwertsteuer ein. Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern zeigten sie auf, dass mit der Initiative der klimafreundliche Atomausstieg gesichert, innovative Schweizer Unternehmen gestärkt und die Bürokratie abgebaut wird. Die Konsumentinnen und Konsumenten werden durch die Steuerreform gestärkt, ohne dass diese unsoziale Auswirkungen hat. Ebenfalls wurde an der Medienkonferenz dargelegt, dass die Staatseinnahmen mit der neuen Energiesteuer gesichert sind.

«Damit wir aus der Atomenergie aussteigen und das Klima schützen können, müssen Investitionen in die Energieeffizienz und in erneuerbare Energien rasch rentabel werden. Durch die Initiative werden wir genau das erreichen. Die Möglichkeit zusätzlich die graue Energie zu besteuern, sichert dem Staat seine Einnahmen», betonte die Co-Präsidentin der Grünen, Nationalrätin Adèle Thorens.

Der grüne Nationalrat Alec von Graffenried zeigte auf, dass es sich bei der Volksinitiative nicht um eine unsoziale Vorlage handelt: «Die Einnahmen sind gesichert, die Zweckbindung zugunsten der Sozialwerke garantiert. Die Konsumentinnen und Konsumenten können durch ökologisches Konsumverhalten Geld sparen, mit der Mehrwertsteuer besteht diese Möglichkeit nicht: die Mehrwertsteuer ist blind gegenüber der Umwelt.»