Bastien Girod zur Erdbeben-Studie des ENSI

Das ENSI schützt die AKW-Konzerne statt die Bevölkerung.

Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat heute an einer Medienkonferenz in Brugg Erkenntnisse aus einer Neubeurteilung der Erdbebengefährdung der Schweizer AKW vorgestellt. Der Befund: Die Atomkraftwerke sind stärker erdbebengefährdet, als dies noch kurz nach der Kernschmelze in Fukushima angenommen wurde. Trotz dieser Erkenntnis kommt die Atomaufsichtsbehörde ENSI den AKW-Betreibern grosszügig entgegen. Statt rasche Nachrüstungen zu verlangen und die Bevölkerung zu schützen, bekommen die AKW-Betreiber bis 2020 Zeit, die nötigen Sicherheitsnachweise zu erbringen. Damit werden aber noch keine Nachrüstungen umgesetzt sein.