Regula Rytz zum Jahrestag des Gleichstellungsartikels in der Bundesverfassung

Bei den Grünen ist Gleichstellung eine Selbstverständlichkeit. Mit zwei Co-Präsidentinnen, einer Frauenmehrheit in der Nationalratsdelegation und einem Frauenanteil von 50% bei allen Kantonsratsmandaten setzen wir auf Taten statt Worte.

Am 14. Juni 1981 wurde die Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweizer Verfassung verankert. Zehn Jahre später ging eine halbe Million Frauen auf die Strasse, um gegen die Missachtung dieses Verfassungsartikels und die andauernde Ungleichbehandlung zwischen Frauen und Männern zu protestieren. Rund 20 Jahre nach dieser Mobilisierung und mehr als 30 Jahre nach dem Verfassungsartikel gibt es immer noch viel zu tun. Die Grünen fordern mehr Schub für die Lohngleichheit, für Kindertagesstätten, Elternurlaub und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Sachen Gleichstellung ist die Schweiz in vielen Punkten immer noch ein Entwicklungsland. Das wollen die Grünen ändern.

Die Grünen – die Partei für die Gleichstellung
Seit der Vereidigung von Christine Häsler in der Sommersession sind die Grünen die einzige Partei, welche in ihrer Nationalratsdelegation mehr Frauen als Männer zählt (siehe Medienmitteilung vom 8.6.15). Die ausgeglichene Vertretung von Frauen und Männern in allen Bereichen ist seit jeher ein Kernanliegen der Grünen. Sie sind seit vielen Jahren die einzige Partei mit einem Frauenanteil von 50 Prozent oder mehr in den kantonalen Exekutiven und Legislativen. Was in der Politik möglich ist, muss auch in Privatwirtschaft und Verwaltung selbstverständlich werden.