Parteiporträt

Die Geschichte der Grünen in der Schweiz

Die Grüne Partei der Schweiz ist eine junge Partei. 1983 gegründet, sind die Grünen heute die stärkste der nicht im Bundesrat vertretenen Parteien. Im Gegensatz zu anderen neu gegründeten Parteien, die einige Jahre nach dem rasanten Start gleich wieder in der Versenkung verschwinden, zeigen sich die Grünen als langfristiges politisches Projekt.

Die Grundidee der grünen Politik lautet: «ökologisch konsequent – wirtschaftlich nachhaltig – sozial engagiert –  global solidarisch»

Grüne Politik überzeugt: bei den nationalen Wahlen 2007 erzielten die Grünen bezüglich Stimmenanteil das beste je erreichte Ergebnis. Mit 9.6% Stimmenanteil erzielten sie 20 Sitze (+7 gegenüber 2003) im Nationalrat. Zum ersten Mal zogen die Grünen mit zwei Sitzen in den Ständerat ein. Bei den eidgenössischen Wahlen 2011 mussten die Grünen unter dem Strich zwar einen Stimmenrückgang von 1.2% und einen Verlust von 5 Nationalratssitzen verbuchen, in verschiedenen Kantonen bleibt der Aufwärtstrend aber ungebrochen. Diese guten Resultate und die zahlreichen Wahlerfolge auf kantonaler und lokaler Ebene motivieren die Grünen Schweiz, sich weiterhin für eine ökologische, soziale und weltweit solidarische Schweiz einzusetzen.

Das Engagement der Grünen beschränkt sich dabei nicht nur auf die Arbeit in Parlamenten und in kantonalen und städtischen Regierungen. Die Grünen nutzen auch die direktdemokratischen Mittel wie Initiative und Referendum, um neue Vorschläge einzubringen oder Fehlentwicklungen zu verhindern. So konnten im Herbst 2012 gleich zwei Volksinitiativen für die «Grüne Wirtschaft» und den „geordneten Atomausstieg“ erfolgreich eingereicht werden.

Auch in Zukunft werden die Grünen mit ihren Reformvorschlägen zukunftsweisende und praktikable Wege zur Durchsetzung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, zur Überwindung der Armut, zu einer solidarischen Aussenpolitik und für die bessere Beteiligung aller EinwohnerInnen an den demokratischen Prozessen aufzeigen.